Künftige Projeckt-Vorhaben des VTD e.V.

Künftige Projekt-vorhaben des Vereins der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD) bis zum Ende des Jahres 2015. Dieses Projekt wurde in Frankfurt auf dem Treffen der Sprecher der Regionalgruppen vorgelegt.

Gründung des Tibetischen Zentrums Yumbu Lagang

Die Zerstreuung der Tibeter in der ganzen Welt bringt die Gefahr mit sich, dass wir unsere Kultur, Sitten & Bräuche, Religion, Schrift & Sprache nicht mehr bewahren und schützen können. Es besteht sogar die Gefahr, dass selbst das Volk dem Untergang geweiht ist.

Wenn die Menschen seltener zusammenkommen und immer wieder auseinandergehen, ist das Entfremden von der eigenen Kultur und Sprache unausweichlich. Es ist unbestreitbar, dass niemand, der von seiner Gemeinschaft und seinem Volk isoliert lebt,  Mehr lesen >>>

Bewahrung und Förderung Tibetischer Kultur

Es soll eine Abteilung (a) für Sprache, (b) Malerei, (c) Darstellende Künste und (d) Feste geben. (a) Abteilung für Sprache Mindestens in 4 Regionen Deutschlands soll tibetischer Sprachunterricht wie bisher weiter angeboten werden. Unterrichtsraum, Lehrkraft, Textbücher sowie andere Requisiten sollen zur Verfügung gestellt werden. Mit 2 festen Lehrern mit angemessener Besoldung soll der Tibetischunterricht dauerhaft gesichert werden. Standorte für den Sprachunterricht (a) Frankfurt, (b) München, (c) Berlin und (d) Hamburg. (Die RG Hamburg des VTD sieht keinen Vorteil, einen eigenen Sprachunterricht ins Leben zu rufen. Sie will lieber an die vorhandenen Sprachkurse in den buddhistischen Zentren andocken.) Unterrichtsdauer: Der Unterricht findet 2 Mal pro Monat und 10 Monate im Jahr statt, jeweils freitags und samstags von 10 bis 12 Uhr und in 2 Klassen nach Wissensstand unterteilt. Mehr lesen >>>

Einführung und Vertiefung in den Buddhismus

a) Veranstaltungen zum Buddhismus

Wenn die Bibliothek im Tibet-Haus fertig gestellt ist, soll sie möglichst 2 Mal im Jahr eine Veranstaltung zum Buddhismus durchführen. Hierzu sollen bei Bedarf Gastdozenten eingeladen werden. Es geht dabei nicht darum, den Buddhismus im Western zu verbreiten, sondern den Tibetern ihr religiöses Erbe zu vermitteln.

b) Soziale Nothilfe

Wenn Tibeter, Buddhisten und andere Menschen, die der tibetischen Kultur nahe stehen, erkranken oder gar sterben, sollen Erfahrene beauftragt werden, Kranken- oder Sterbehilfe zu leisten.

Freiheitskampf des tibetischen Volkes

Für den Freiheitskampf des tibetischen Volkes hat der VTD bisher zum Jahrestag des Volksaufstandes sowie zu gegebenen Anlässen zu Demos und Mahnwachen aufgerufen oder Podiumsdiskussionen veranstaltet. Das soll in Zukunft verstärkt werden.

Sozialdienste

Tibetern in Deutschland, denen es materiell-finanziell schlecht geht oder die keine Verwandten haben oder krank sind, soll geholfen werden. Des Weiteren soll jedem Tibeter zeitig geholfen werden, der Probleme hat. Aber wenn dies nicht im Einklang mit den Landesgesetzen steht, kann keine Hilfe geleistet werden.

Das Redaktionsteam des Tibet Forum

Hintergrund: In den letzten fünfzig Jahren haben die Tibeter und die Tibet-Unterstützer hart gearbeitet. Mit einer ununterbrochenen Kette von Aktionen haben sie es geschafft, der Weltöffentlichkeit das Tibet-Problem bewusst zu machen. Dennoch hat die Unterdrückung kein Ende gefunden, die Tibeter leiden weiterhin unter der kommunistischen Herrschaft Chinas. Aus diesem Grund bereiten wir einen langfristigen Plan vor, um die tibetische Identität zu bewahren und die wertvolle Tradition und Religion intakt zu halten. Wenn wir Maßnahmen ergreifen für den Erhalt der Sprache und Kultur, der buddhistischen Überlieferungen, der Naturressourcen, kann uns das chinesische Regime nicht so tief beeinflussen. Das Festhalten an unseren Traditionen versetzt uns in die Lage, selbst noch „hundert Jahre“ durchzuhalten, bis Tibet Freiheit erlangt. Dazu trägt der Verein der Tibeter in Deutschland e.V. bei, durch Vermittlung authentischer tibetischer Kultur. Mehr lesen >>>

Eine Geschäftsstelle des VTD

Um das geplante Projekten realisieren zu können, benötigt der Vereint der Tibeter in Deutschland e.V. VTD ein Büro in Deutschland. Es wird die Schaltstelle sein, über die die Tibeter untereinander kommunizieren und mit den andern Vereinen.

Als besonders wichtig wird die Zusammenarbeit mit den Deutschen eingeschätzt. Deshalb ist ein Büro und ein oder zwei Mitarbeiter, die nicht nur ehrenamtlich sondern hauptberuflich arbeiten, erforderlich. Mehr lesen >>>

Ein Restaurant Projekt des VTD

Das Restaurant ein soll ein „authentischer tibetischer Gastgeber“ sein. Dieselbe Person, die als hauptamtlicher Manager das Büro des VTD in Deutschland leitet, soll auch die Verantwortung für das Restaurant übernehmen. In welchem Ort es etabliert wird, ist noch nicht entschieden. Mehr lesen >>>

VTD Neue Homepage

Die Homepage des VTD soll neu gestaltet werden. Zukünftig sollen auch Texte in tibetischer Sprache zu lesen sein. Diese Projektvorhaben basieren auf Beschlüssen während des Treffens der Sprecher der Regionalgruppen und Vorstandsmitglieder des VTD, wie bereits durch die Sprecher der Regionalgruppen verkündet wurde. Der schriftliche Text wurde von Lekshey am 29. Mai 2009 verfasst.